Unsere Vorgehensweise

Zusammenfassung:

  • Mithilfe bei der Bestimmung der Asset Allocation
  • Streng systematische und disziplinierte Steuerung des Investionsgrades der einzelnen Anlagekategorien
  • Die so bewirkte Verringerung der Volatilität der einzelnen Anlagekategorien senkt Risiko des gesamten Portfolios
  • Timing-Fragen werden sekundär
 

Grundsätzlich, d.h. soweit vom Kunden nicht anders gewünscht, halten wir in den Depots unserer Kunden Bestände in Anleihen (Bundes- bzw. Staatsanleihen), Aktien (Indexwerte, sog. "Blue Chips") und Devisen (überwiegend US-Dollars).

Die prozentuale Aufteilung dieser einzelnen Anlagekategorien innerhalb der Portfolios - die sog. "Asset Allocation" - ist die wichtigste zu treffende Entscheidung, da hiermit das künftige "Grundrisiko" und der "Grundertrag" festgelegt wird. In dem Spannungsfeld zwischen Risiko und Ertrag, persönlichen Anlagepräferenzen und Bedürfnissen sowie steuerlichen Erfordernissen erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden ein Mischungsverhältnis, das auf deren spezifische Anlageziele abgestimmt ist.

Unsere Managementleistung besteht zunächst in der Mithilfe bei der Bestimmung der Asset Allocation auf Basis der historischen Ertrags- und Risikokennzahlen und im Tagesgeschäft in einer aktiven Steuerung des Investitionsgrades der einzelnen Anlagekategorien.

Was bedeutet dies?

Der Investitionsgrad einer Anlagekategorie gibt in Prozent die Höhe ihrer nicht abgesicherten, d.h. frei den Schwankungen der Märkte ausgesetzten Depotpositionen an. Dieser "Grad der Investition" wird von uns im Rahmen systematisierter Regelwerke laufend den Marktveränderungen angepaßt. In stabilen Aufwärtsbewegungen liegt er bei 100% - es wird über die Portfoliowerte an den Aufwärtsbewegungen partizipiert. Mit fallenden Kursen reduzieren wir den Investitionsgrad schrittweise über den Einsatz von Futures-Kontrakten (er kann dabei bis auf 0% abgesenkt werden) und erhöhen ihn wieder - dem Trend folgend - bei steigenden Kursen. Durch die präzise Steuerung der Sicherungsanteile können typische "Timing"-Fragen vernachlässigt werden. Überlegungen beispielsweise, ob bei einem schon fortgeschrittenen Kursrückgang Bestände eher weiter reduziert oder "günstig" aufgestockt werden sollen, beantwortet unser Managementansatz eben durch diese ständige, am Trend der Bewegung ausgerichtete, Veränderung des Investitionsgrades. Die Abfederung von Kursrückgängen durch die Sicherungstransaktionen bewirkt darüber hinaus eine Verringerung der Wertschwankungen (Volatilität) der Anlagekategorien und senkt das Risiko des gesamten Portfolios.